Die drei Boards im Überblick
| Twintip | Directional | Kitefoil | |
|---|---|---|---|
| Fahrgefühl | sportlich, direkt, verspielt | surfen, carven, Wellen reiten | lautlos schweben über dem Wasser |
| Fahrtrichtung | beide Richtungen | nur nach vorn, Wende per Halse | nur nach vorn, Wende per Halse |
| Wind | mittel bis stark | mittel bis stark | schon bei wenig Wind |
| Revier | Flachwasser, Kabbelwasser | Welle, Kabbelwasser | fast überall mit genug Wassertiefe |
| Für wen | Einsteiger und alle Level | Fortgeschrittene | Fortgeschrittene |
Alle drei Boards kannst du bei uns in der Kiteschule lernen. Wir beginnen immer dort, wo du gerade stehst.
Twintip: das Board zum Kitesurfen lernen
Das Twintip ist symmetrisch gebaut und hat an beiden Enden eine Spitze. Du fährst in beide Richtungen, ohne die Füße umzusetzen, und stehst in Fußschlaufen oder einer Bindung. Deshalb lernst du das Kitesurfen auf dem Twintip am schnellsten.
- Für Einsteiger: Ein etwas größeres Board gleitet früher und läuft ruhiger.
- Für Freeride, Freestyle und Big Air: Sprünge, Tricks und Höhe laufen gelingen auf dem Twintip am leichtesten.
- In Tarifa: passt zu fast allen Bedingungen, vom gleichmäßigen Poniente bis zum kräftigen Levante.

Directional: Surfen mit dem Kite
Das Directional, auch Surfboard oder Waveboard genannt, fährt nur in eine Richtung. Zum Richtungswechsel fährst du eine Halse und wechselst die Fußstellung. Du fährst mit Fußschlaufen oder ganz ohne (strapless) und spürst das Board wie beim Wellenreiten.
- Wann umsteigen? Wenn du mit dem Twintip sicher unterwegs bist (VDWS-Level 4–5): Du läufst Höhe, kontrollierst die Geschwindigkeit und kommst sicher zurück.
- Wo es Spaß macht: in der Welle und im Kabbelwasser. Das Board schneidet weich durchs Wasser und lässt sich in die Kurve legen.
- Gut zu wissen: Directionals brauchen etwas mehr Wind zum Angleiten als ein großes Twintip und mehr Gefühl beim Wasserstart.
Kitefoil: schweben schon bei wenig Wind
Beim Kitefoil sitzt unter dem Board ein Mast mit einem Unterwasserflügel. Ab einer gewissen Geschwindigkeit hebt das Board ab und schwebt lautlos über dem Wasser. Weil fast kein Widerstand entsteht, kommst du schon bei wenig Wind und mit kleinen Kites voran.
- Wann einsteigen? Wenn du mit dem Directional sicher fährst, inklusive Halse, und deinen Kite steuern kannst, ohne hinzuschauen.
- Die Lernkurve: Am Anfang übst du das Gleichgewicht und das kontrollierte Abheben. Mit Anleitung geht das deutlich schneller.
- Sicherheit: Helm und Prallschutzweste tragen, genug Abstand zu anderen halten und auf ausreichende Wassertiefe achten.
Womit starte ich?
Immer mit dem Twintip. Dort lernst du Kitesteuerung, Wasserstart, Höhe laufen und die Sicherheitssysteme, also alles, was du später auch auf Directional und Foil brauchst.
- Twintip: Kitekurs für Einsteiger, bis du selbstständig fährst und Höhe läufst.
- Directional: der nächste Schritt, wenn du mit dem Twintip sicher unterwegs bist (VDWS-Level 4–5).
- Kitefoil: wenn du mit dem Directional sicher fährst, inklusive Halse.
Welches Board nehme ich wann?
- Wenig Wind (etwa 8–14 Knoten): Kitefoil. Du fährst, wenn die anderen am Strand warten.
- Mittlerer Wind, flaches oder kabbeliges Wasser: Twintip zum Cruisen, Springen und für Tricks.
- Welle: Directional zum Abreiten und Carven.
- Starker Levante: kleines Twintip oder Directional mit kleinem Kite. Bei Böen und viel Wind bleibt das Twintip die sichere Wahl.
Welcher Spot heute zu deinem Board passt, sagen wir dir jeden Morgen. Mehr zu den Winden liest du unter Wind & Spots.
Alles bei uns lernen
Bei uns lernst du alle drei: den Einstieg auf dem Twintip, den Umstieg aufs Directional und das Kitefoilen. Directional und Foil lernst du bei uns im Semi-Privatkurs zu zweit oder im Privatkurs.
- Kurse: Semi-Privat und Privat, ganzjährig, auf Deutsch, Englisch und Spanisch. Alle Preise unter Kitekurse.
- Material: Twintips, Directionals und Foil-Sets in unserem Verleih, mit Test & Buy vor dem Kauf.
- Beratung: Welches Board zu dir passt, erklärt dir unser Kitematerial-Ratgeber, und am Strand dein Kitelehrer.
