Was ist der VDWS?
Der VDWS (Verband Deutscher Wassersport Schulen e.V.) ist der Dachverband für Wassersportschulen, mit über 540 Stationen in rund 30 Ländern. Er bildet Lehrer aus, legt Lehrpläne und Qualitätsstandards fest und vergibt Lizenzen für Kitesurfen, Windsurfen, Wingfoilen, Segeln und SUP.
Wir sind Mitglied im VDWS und unterrichten nach seinem Lehrplan. Für dich heißt das: Was du bei uns lernst, ist an jeder anderen VDWS-Station nachvollziehbar.
Die Kitelizenz und ihre Level
Die VDWS-Kitelizenz ist dein persönlicher Kiteschein mit eigener Lizenznummer. Jedes Level, das du schaffst, bestätigt dein Lehrer und trägt es ein. Du findest die Lizenz online in deinem VDWS-Profil und kannst sie dir zusätzlich als Karte schicken lassen.
- Level 1: Sicherheitsgrundlagen, Aufbau, Kite starten und fliegen
- Level 2: Kite sicher steuern, Bodydrag und Relaunch (Kite aus dem Wasser neu starten)
- Level 3: Wasserstart und erste kurze Fahrten
- Level 4: Fahren mit Richtungswechsel, Höhe halten, einfache Halse
- Level 5: Höhe laufen: du fährst gegen den Wind und kommst dort an, wo du gestartet bist
- Level 6: Erste Sprünge, gefahrene Halsen oder Sprunghalsen
- Level 7: Rotationen oder Kiteloops, Grabs, One Foot, Board-off, Railey
Dazu kommt ein Theorieteil mit Grundwissen zu Wind, Vorfahrtsregeln und Sicherheit. Den bereiten wir im Kurs mit dir vor. Mit Level 5 und bestandener Theorie hast du den vollständigen Grundschein.
Wofür brauchst du die Lizenz?
- Material leihen: Viele Stationen weltweit verleihen Kites erst gegen Nachweis, je nach Station meist ab Level 3 bis 5. Mit der Lizenz zeigst du dein Können in Sekunden.
- Weiterlernen an einer anderen Station: Dein nächster Lehrer sieht sofort, wo du stehst. Du startest nicht bei null und zahlst keine Stunden für Dinge, die du schon kannst.
- Betreutes Kiten: Für Angebote wie unser Help 2 Kite (etwa ab Level 4–5) ist die Lizenz der einfachste Nachweis.
- Nachweis vor Ort: An manchen Spots verlangen Behörden oder Vereine einen Ausbildungsnachweis. Die Karte dokumentiert deinen Kurs.
- Dein Fortschritt auf einen Blick: Die Level zeigen dir, was als Nächstes kommt, und machen jeden Schritt greifbar.

Warum schon im Einsteigerkurs?
Am meisten lohnt sich die Lizenz, wenn du sie direkt im ersten Kurs machst. Dein Lehrer sieht ohnehin jeden Tag, was du kannst, und trägt die Level ein, sobald du sie erreicht hast. Später an einer fremden Station musst du dein Können oft erst in einer Checkstunde zeigen, und die kostet extra.
In einem Einsteigerkurs von 3 bis 5 Tagen erreichen die meisten, je nach Wind und Übung, Level 2 bis 3, manche schon Level 4. Alles, was danach kommt, wächst mit dir mit: auf deinem nächsten Urlaub, beim Help 2 Kite oder in einem Aufsteigerkurs. Wie lange es bis zum selbstständigen Fahren dauert, erklärt unser Ratgeber Kitesurfen lernen.
Die Lizenz bei uns: Kosten und Stepflat
- Einmalig 50 € zusätzlich zu deinem Kurs, inklusive Theorie und Eintrag deiner Level.
- Stepflat: Hast du die Lizenz bei uns gemacht, tragen wir jedes weitere Level ein Leben lang kostenlos ein, sobald du es bei uns erreichst. Ob nächstes Jahr oder in zehn Jahren.
- Einfach buchen: Sag uns bei der Anfrage, dass du die Lizenz möchtest. Den Rest erledigen wir im Kurs.
Alle Kursformen und Preise findest du unter Kitekurse.
Gut abgesichert: das VDWS SafetyTool
Das VDWS SafetyTool ist eine Jahresversicherung für Wassersportler. Laut VDWS deckt sie Schäden an geliehenem Material bis 2.000 € (Selbstbehalt 50 €), dazu Haftpflicht und Unfallversicherung, und kostet 39 € pro Jahr zzgl. MwSt. Die Variante SafetyTool PLUS versichert zusätzlich eigenes Material und deine Familie.
Gerade wenn du nach dem Kurs Material leihst, empfehlen wir dir, das SafetyTool vorher abzuschließen. Wir erklären dir gern, was es abdeckt.
